Das Leben lebt Dich

ablehnung und annahme

tage des abtauchens, in eine welt voller ablehnung gegenüber jeglicher situation und jedem ort. stunden in denen die gedanken kreisen, bei denen jedes zweite wort ein nein enthalten war. momente die wie eine ewigkeit mir vor kamen. zeit wurde plötzlich wieder sehr wichtig, entsprechend wurde jeder moment als äußerst kräfte raubend empfunden. nichts aber auch überhaupt nichts war gefühlt richtig oder zumindest ok. der einzige gedanke, der mich besass war, weg von hier, weg vom ist-zustand. der zustand war und ist kein anderer als vorher oder jetzt. aber ich erlebte es so. mit jeder stunde, jeder minute empfand ich das mir mehr und mehr lebenskraft abhanden kam. alles wurde für die ablehnung gebraucht. und ganz plötzlich hielt ich innerlich an, las einwenig und wurde sehr ruhig. in dem blick nach innen gerichtet, spürte ich wie ich aufhörte im außen zu suchen und sozusagen heim kehrte. und eine unglaubliche welt tat sich mir auf. die empfundene schwere, der kampf mit mir selbst, das gedanken-hammsterrad lösten sich langsam auf. die ablehnung wurde aufgegeben, anstelle trat die annahme der situation und des ortes. im außen hatte sich nichts verändert, es war der innere blick, die innere position die sich verändert hatten. lebendigkeit kam langsam zurück, presens wurde erlebbar. eine art unsichtbare ordnung kehrte zurück.

 

7.7.14 20:43

Letzte Einträge: einfachheit, wechselnde ansichten, der kleine sturm, Rückkehr, an-und abwesenheit, heim kommen

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