Das Leben lebt Dich

der innere lärm

an manchen tagen, und dieser ist einer, spüre ich einen inneren lärm. ich nenne es so, vielleicht verstehe auch nur ich was damit gemeint ist. ich will eine kleine erläuterung dazu geben. der tag beginnt sehr früh und ist voll gestopft mit terminen, aufgaben. es gibt keine minute zum verschnaufen, es läuft immer weiter ab, dabei sind meine gedanken auch noch wo anders als bei der aktuellen situation die zu bewältigen ist. es gibt in diesen phasen meistens kein inneren schalter der ein stop setzt. es geht immer weiter. und dann wenn der abend gekommen ist, die reiz-und informationsflut beendet ist, kann ich also beginnen zur ruhe zu kommen, dann spüre ich diesen sog. inneren lärm, dieses pulsieren in meinen adern. es ist soviel geschehen, sovieles dass ich es gar nicht bewusst auffassen konnte. 

und jetzt beginne ich mich selbst wieder zu sammeln, der innere lärm tritt mit jedem atemzug stück für stück zurück. ich werde wie in ein seidentuch eingehüllt , etwas sanftes berührt mich, leicht wie der wind. der körper wird nicht mehr so present. eine leichte, sehr leichte stille breitet sich wie eine hülle um mich herum aus, wird weit, sehr weit, wie das meer. es reicht bis an den horizont in das reich der träume.

24.6.14 22:29

Letzte Einträge: einfachheit, wechselnde ansichten, der kleine sturm, Rückkehr, an-und abwesenheit, heim kommen

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